Montag, 18. Juni 2012

Altonale goes green: Die Grüne Meile.

Ich war dieses Jahr das erste Mal auf der Altonale in Hamburg. Genauergesagt auf der Grünen Meile, die unter dem Motto "Altonale goes green" stand. 




Durch Zufall bin ich auf die Facebookseite gestoßen und horchte auf, als ich TeilnehmerInnen wie Sea Shepherd, LemonAid, Erdbär und Co. las. Zum Glück konnte ich meine Mutter ebenfalls begeistern und so ging es am Samstag los in Richtung Hansestadt.

Das Stadtteilfest Altonale gibt es seit mittlerweile 14 Jahre und ist bisher total an mir vorbeigegangen. Zu unrecht wie ich feststellen musste.
Gleich zu Beginn fiel mir angehm auf, dass es eine klare Struktur gab (Infomeile, Kulturmeile, Kunstmeile, Designmeile, Alt-Altona...) und man sich so seinen Weg durch die Ständen bahnen konnte, die einen wirklich interessieren. Vertreten waren u.a. KünstlerInnen, Firmen, NGOs, Gastronomie, Kulturvereine, Parteien und EhrenamtlerInnen, die sich alle sehr viel Mühe gaben. An alle Ecken und in allen Straßen gab es etwas zu gucken, zu riechen oder zu schmecken. 

Wir haben uns alles einmal angesehen, sind dann am Ende aber tatsächlich in der Grünen Meile hängengeblieben. Hier war die Stimmung gut, die Leute nett und man wurde von Bier- und Wurstbuden verschont.
Bei Sea Shepherd haben wir nette Gespräche geführt (Beim nächsten Stand sind wir mit dabei!), vegane Muffins bei Hamburg lebt vegan gegessen, viel biofaire Limo getrunken und im Café Knuth im Anschluss einen Soja-Cappuccino genossen. Ein älterer Herr wollte mich gar in meiner "Watson-Tasche" fotografieren. Ich hatte meinen Sea Shepherd-Jutebeutel dabei und anscheinend ist der "Fall Paul Watson" sogar in dieser Generation angekommen.
Zwischendurch vollbrachten wir noch eine gute Tat, als wir einer jungen Dame einen Fragebogen zum Thema "Nachhaltigkeit" für ihre Master-Arbeit ausfüllten. Ich hoffe, es hat geholfen;-)

Eine kleine Neuentdeckung war der Bonscheladen in der Friedensallee in Ottensen. In dieser kleinen BonBon-Manufaktur kann man bei der Herstellung der süßen Dinger über die Schulter schauen und in einer unglaublichen Geschmacksvielfalt schwelgen. Von Rose über Kokos bis hin zu Mango-Chili war alles dabei.

Ein paar Impressionen konnte ich für euch einfangen. Das Wetter blieb uns entgegen der Vorhersage bis zum Schluss gewogen. Nächstes Jahr werden wir auf jeden Fall wiederkommen.
Ein paar Mitbringsel dürfen natürlich auch nicht fehlen.




Hamburg lebt vegan


Sea Shepherd



Gute Idee: Es gab Mülltrennungsinseln.



Und mittendrin fanden sich auch solch schöne Häuschen.



Kulinarische Neuentdeckungen: Riesperle Gschbusi Bio-Limo. 




Und LemonAid in Mango-Maracuja.



 Meine Mitbringsel von der Altonale




Kommentare:

  1. Waah, das ist ja gemein! Ich war am Samstag auf der Altonale und von einer Grünen Meile wusste ich überhaupt nichts! Und ich hab mich schon geärgert, überhaupt hingefahren zu sein, weil es weit und breit natürlich nichts veganes gab. Und das nur, weil ich Freitag den ganzen Tag nicht auf die Altonale-Seite kam, war wohl überlastet. Ich könnte mir sonstwohin beissen...

    Sorry, das musste mal raus. ;)

    LG,
    Monster

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  2. Kein Problem. Lass' es raus;-)
    Ich habe es auch nur durch Zufall - einen Tag vorher - erfahren. Sonst hätte ich es auch dieses Jahr verpasst.
    Muss aber auch dazu sagen, dass die Grüne Meile sowas auf der Internetseite als auch im Viertel etwas versteckt war.

    Liebe Grüße
    Kathrin

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  3. guten abend kathrin,

    das ist ja sogar eine (lange) reise wert so wie das ausschaut?!?
    wahnsinn, wie toll!

    liebe grüße und danke für den guten bericht :)
    die claudi

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