Sonntag, 25. März 2012

Gringo und das Windrad

Ich hoffe, ihr habt das Wochenende genauso genossen wie ich. Heute ging es zu meinem Freund Gringo.

Nein, ich werde meinem Lieblingsmenschen nicht untreu. Gringo ist der Name eines - zugegebenerrmaßen - sehr männlichen Wisentbullen;-)




Ich liebe dieser Tiere, erinnern sie mich doch an die Bisons in Nordamerika, auch wenn diese Vertreter noch um einiges größer sind. Vor gut drei Jahren war ich dabei, als Gringo als neuer Bulle in das Gehege überführt wurde. Das war schon ein beeindruckendes Erlebnis. Vorher hieß es, dass es nicht ohne Risiko wäre und man mit Rangkämpfen zu rechnen hat. Immerhin kann ein ausgewachsener Bulle fast eine Tonne auf die Waage bringen. 

Was dann jedoch passierte war wirklich bezaubernd: Ganz, ganz zaghaft näherten sich die Tiere einander an. Zuerst schoben sie ihre ziemlich langen Zungen vor und berührten den anderen sehr vorsichtig damit. Erst danach stupsten sie sich sachte mit den Nasen. Das alles passierte sehr langsam und wirklich gaaaaaaaaanz vorsichtig. In so einem Koloss steckt scheinbar auch eine gehörige Portion Sanftheit.


Am Ende dieses Tages stand ich dann zum ersten Mal in meinem Leben unter einem Windrad. Imposant. Und irgendwie unheimlich. Ich malte mir die ganze Zeit aus, dass eines der Rotorblätter auf mich drauf fallen könnte.
Ich würde unheimlich gerne mal auf eines hinauf. 


Findet eigentlich noch jemand außer mir, dass Windräder im Dunkeln irgendwie gruselig sind? Ich fahre oft abends sehr dicht an ihnen vorbei und sie tauchen oft plötzlich, groß und schemenhaft neben mir auf.

1 Kommentar:

  1. Solche wilden Kuhverwandten oder Arten finde ich auch wunderschön. Wir waren vor kurzem auf Texel, dort gibt es mittlerweile einige Herden (ich weiss nicht, vielleicht schottisches Hochlandrind) wild aussehnder Rinder, die uns zu Anfang ordentlich eingeschüchtert haben. Im Wald sahen sie auch wunderschön aus, zwischen den Bäumen in der Farbe so darin verschwindend, und ein paar Kälber waren dabei. Die riesigen ausgewachsenen Tiere hat man lieber nur aus der Ferne angeschaut, aber gleichzeitig strahlen sie so eine Ruhe aus.
    : )

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